Webbasiertes Lernen liegt im Trend

Eine aktuelle Studie des Branchenverbandes Bitkom kommt zu dem Ergebnis, dass bereits mehr als ein Drittel aller Unternehmen ab 10 Mitarbeiter webbasierte Lernprogramme einsetzt.

Diese neue Form der Weiterbildung hat viele Vorteile, zum Beispiel können Symposion-Onlinekurse jederzeit von überall aus genutzt werden und die Bearbeitung folgt immer dem individuellen Lerntempo jedes einzelnen Teilnehmers.

Starke Argumente, die nun auch die Deutsche Bank und eine internationale Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mit 20 Niederlassungen und fast 6.800 Mitarbeitern in Deutschland überzeugt haben. Beide Unternehmen setzen seit Mai 2016 unseren Kurs „Cobit 5 – ITGC Basic“ ein, um ihre IT-Abteilungen im Bereich Compliance zu schulen.

Cobit5

In Zusammenarbeit mit dem ISACA Germany Chapter e.V., dem Berufsverband der IT-Revisoren, haben wir bei Symposion diesen Zertifikatskurs entwickelt. Mit erfolgreich abgelegter Prüfung kann jeder Kursteilnehmer das neue ISACA-Zertifikat „IT-Governance & IT-Compliance Basic Practitioner“ (IT-GC-BP) erlangen. Mit dem Zertifikat erhält der Teilnehmer zum Nachweis regelmäßiger fachlicher Fortbildung auch eine CPE-Bescheinigung in Höhe von 8 CPE.

Wenn Sie diesen oder einen anderen Kurs selbst einmal unverbindlich testen möchten, schreiben Sie bitte eine kurze E-Mail an service@symposion.de.

Neuer Kurs, neues Layout

Mit dem Kurs zur neuen Qualitätsmanagement-Norm ISO 9001:2015 stellen wir ab Anfang April unsere Onlinekurse auf ein neues Layout um. Die Startseite wird übersichtlicher und erleichtert die Orientierung. Das war uns wichtig, denn für viele Nutzer ist ein Kurs von uns die erste ernsthafte Begegnung mit web-basiertem Lernen.

Startseite 03-16

Die wichtigsten Änderungen:

  1. Aus der Bibliothek wird die Mediathek. Neben Arbeitshilfen, Fachaufsätzen und Fallbeispielen finden Sie hier auch Videos und den Zugang zu Webinaren, die regelmäßig live von Experten abgehalten werden. Kostenlos für Kursteilnehmer übrigens.
  2. Volltextsuche und History. Beide Funktionalitäten erleichtern die Navigation im Kurs und bringen Sie schneller zum gesuchten Fachwissen.
  3. Das Intro-Video. Erklärt in 2 Minuten, was Sie von diesem Kurs erwarten können.
  4. Der ISO-Check. Wie fit sind Sie und Ihr Unternehmen, wenn es um die revidierte Norm geht? Mit diesem Check prüfen Sie, wo Sie aktuell noch Wissensbedarf haben.
  5. Kontakt. Wir sind für Sie da, wenn Sie Fragen haben. Ganz gleich, ob es sich um Ihre Bestellung, um die Nutzung der Kurssoftware oder um ein inhaltliches Problem handelt. Sie erreichen uns leicht und wir versuchen umgehend, Ihnen weiterzuhelfen. Versprochen!
  6. Die QM-Sprechstunde. Sie haben individuellen Beratungsbedarf in einer Fachfrage? Dann nutzen Sie die persönliche Sprechstunde mit dem Kursautor. Die ersten 15 Minuten sind für Kursteilnehmer kostenfrei.

Fragen über Fragen

Die Didaktik von Tests ist ständig in der Diskussion bei uns: Wie können wir Testfragen präziser, verständlicher, unterhaltsamer machen?

Natürlich gibt es die Standardformate Single-Choice, Multiple-Choice, Lückentext und Drag-and-Drop. Aber bei etwa 200 Fragen, die ein Kurs im Durchschnitt anbietet, erschöpfen diese Formate den Lernenden schnell, die Aufmerksamkeit nimmt ab und die Lust am Weiterlernen geht verloren.

Bereits vor einigen Monaten haben wir das neue Format „Image-Drag-and-Drop“ eingeführt, bei dem Bild- oder Textteile auf die richtige Stelle eines Bildes gezogen werden müssen. Es gibt eine Reihe von Fällen, in denen dieses Format verständlicher und interessanter ist.

Bildschirmfoto 2016-03-28 um 08.20.33

Bildschirmfoto 2016-03-28 um 08.21.52

Im Labor experimentieren wir gerade mit Videos, die durch Fragen unterbrochen werden. Fortsetzung nur bei richtiger Antwort.

Das Fachwissen, das wir publizieren, ist in der Regel komplex und kann nicht beliebig vereinfacht werden. Das gilt natürlich auch für Fragen und Antworten in Tests. Der Anspruch ist zwar, dass Fragen und Antwortoptionen möglichst kurz formuliert sein sollten. Dock Kürze geht oft auf Kosten von notwendigem Kontext und damit auf Kosten von Verständnis. Anfangs waren in der Regel die Fragen kurz und die Antwortoptionen lang. Dann fiel uns aber auf, dass die Beantwortung dadurch in vielen Fällen erschwert wird. Heute machen wir es umgekehrt und verfolgen das Prinzip „QuiC“ („Question in Context“). Das heißt, wir geben der Frageformulierung mehr Raum, damit der Kontext der Frage besser mit transportiert werden kann. Denn wenn eine Frage in ihrem Kontext steht, ist sie in der Regel leichter zu beantworten.

Beispiel QuiC 08.53.57

Dieses Beispiel zeigt auf besonders einfache Weise, was mit „Kontext“ gemeint ist. Ohne die Zusatzinformation „so dass sie 〈die Fehler〉 sich nicht in nachfolgenden Prozessen fortpflanzen“ wäre die Beantwortung der Frage wesentlich schwieriger.

Schwieriger ist nicht immer besser. Natürlich sollen keine trivialen Fragen gestellt werden. Andererseits soll die Beantwortung aber vom Lernenden auch keinen unangemessen hohen Aufwand erfordern. Ein gutes schlechtes Beispiel ist die folgende Multiple-Choice Frage mit 6 Antwortmöglichkeiten. Letztere liegen inhaltlich sehr nah beieinander, was die Beantwortung schwierig macht. Unter der Annahme, dass auch keine oder alle Optionen korrekt sein können, ergeben sich 2 hoch 6 = 64 Antwortmöglichkeiten. Das kann schnell dazu führen, dass die Beantwortung praktisch unmöglich wird.

Bildschirmfoto 2016-03-25 um 09.05.24 08.53.57

Es gibt verschiedene Wege, dies zu verhindern:

  • Der Lernende könnte auf Kursfolien verwiesen werden, die hilfreich zur korrekten Beantwortung sind.
  • Eine zusätzliche Info (z.B. „3 aus 6“) könnte angezeigt werden, die die Antwortmöglichkeiten deutlich reduziert.
  • Über einen Button „Richtige Antwort“ könnte die korrekte Auswahl angezeigt werden.
  • Einige offensichtlich falsche Antwortmöglichkeiten könnten angezeigt werden oder
  • die Anzahl möglicher Antworten könnte auf vier reduziert werden (dann gibt es nur noch 2 hoch 4 = 16 Kombinationen).

Vom Lesen zum Lernen

Ganz sicher kennen Sie das: Sie lesen einen Fachaufsatz und haben das Gefühl „Das habe ich verstanden – na klar“. Aber wenn Sie am nächsten Tag einem Kollegen erklären wollen, was Sie da genau verstanden haben, dann bekommen Sie es nicht mehr so gut hintereinander.

Das ist normal, denn lesen ist nicht gleich lernen. Um etwas zu lernen, braucht es Wiederholung, so lange bis Sie das Wiederholte selbstständig reproduzieren können.

Etwas wissen heißt, es mit eigenen Worten sagen können.

Als wir unsere Online-Kurse konzipiert haben, haben wir intensiv darüber nachgedacht, wie wir Lernerfolg unterstützen können. Wir sind auf ein einfaches Prinzip gekommen, das viele von Ihnen schon kennen: Das Lernen von Vokabeln mit Hilfe von Karteikarten.

Auf diesem Prinzip beruht unser Lernassistent, der Sie unterstützt, indem er Ihnen die Testfragen in wachsenden Zeitabständen so lange immer wieder vorlegt, bis das Wissen fest in Ihrem Langzeitgedächtnis verankert ist.

Neben jeder Frage sehen Sie ein kleines Kopfsymbol mit einem leeren Gehirn, das sich langsam in sechs Stufen füllt. Wenn es gefüllt ist, haben Sie sich das Wissen nachhaltig angeeignet und die jeweilige Frage wird Ihnen nicht mehr vorgelegt.

Lernassistent

Das Webinar zum Kurs

Im Qualitätsmanagement gibt es zur Zeit ein besonders heißes Thema: Die Umstellung auf die Normrevision ISO 9001:2015. Diese neue Norm ist seit Oktober verfügbar und naturgemäß für alle QM-Verantwortlichen von besonderer Bedeutung.

Wie kann es gelingen, praxisnahe Informationen über die neue Norm möglichst schnell zu verbreiten? Wir haben uns für Webinare entschieden.

Webinare sind letztlich Seminare ohne Anreise. Ganz bequem kann man vom Computer aus teilnehmen und dem Fachreferenten und seiner Präsentation folgen. Natürlich können die Teilnehmer Fragen stellen, die live beantwortet werden. Aber das Team aus Referent und Moderator stellt auch Fragen ans Publikum – zum Beispiel zum Kenntnisstand über die neue Norm – und präsentiert umgehend die Ergebnisse der Umfrage.

Für Teilnehmer eines Symposion E-Learning-Kurses ist nicht nur die Teilnahme an Webinaren kostenlos, sie finden auch die Aufzeichnung des Webinars in ihrer Kursbibliothek. So ist auch ein zeitversetztes oder wiederholtes Ansehen des Webinars leicht möglich.

Das Webinar zur Einführung der neuen ISO 9001:2015 wird im Dezember 2015 und im Januar 2016 wiederholt.
Hier können Sie sich anmelden.

Wenn Sie sich einen Eindruck davon verschaffen möchten, was ein Webinar Ihnen bringen kann, finden Sie hier eine Zusammenfassung:

Die Suche nach der perfekten Suche

Schon seit einigen Monaten haben wir auf der Basis von Lucene an einer Volltextsuche für unsere Kurse gearbeitet. Überraschenderweise war das gar nicht so einfach gut lösbar und zwar deshalb nicht, weil der Textumfang eines Kurses deutlich geringer ist als der einer Online-Bibliothek.

So sieht das Suchergebnis aus. Unter "Weitere Ergebnisse" finden sich auch alle Erwähnungen - der Vollständigkeit halber.
So sieht das Suchergebnis aus. „Beste Ergebnisse“ zeigt ausschließlich Stellen, an denen der Suchbegriff behandelt wird. Unter „Weitere Ergebnisse“ finden sich auch alle Erwähnungen – der Vollständigkeit halber.

Eine typische Bibliothek hat bei Symposion etwa 10 Bücher mit jeweils 25 Kapitel a jeweils 25 Seiten. Mehr als 6.000 Seiten verteilen sich demnach auf 250 Kapitel. Das macht die Volltextsuche leicht: Die Suchmaschine stellt zunächst fest, in welchen der Kapitel sich ein Suchbegriff häuft und nimmt dann eine Gewichtung vor, die in der Lucene-Standardeinstellung schon sehr gut ist.

Aber durch die Auswertung solcher Häufungen bleibt eines der zentralen Probleme jeder Suche in der Regel verborgen: Die Unterscheidung zwischen einer Erwähnung und einer Behandlung des Suchbegriffs. Damit ist gemeint, dass es einen großen Unterschied macht, ob ein Kapitel mit dem Satz beginnt „<Suchbegriff> wird in diesem Kapitel nicht behandelt“ oder „In diesem Kapitel werden wir uns nun eingehend mit <Suchbegriff> beschäftigen“. Fall 1 wird im Ranking der Suchmaschine einfach deshalb nicht sehr weit oben auftauchen, weil der Suchbegriff vermutlich nur an dieser einen Stelle im Kapitel vorkommen wird. Fall 2 wird vermutlich sehr viel höher im Ranking zu finden sein, weil man erwarten kann, dass der Suchbegriff in diesem Kapitel häufiger vorkommt, vielleicht im Schnitt sogar mehr als einmal pro Seite.

Ein Kurs dagegen hat einen Textumfang von, sagen wir, 10 Kursteilen mit jeweils 80 Folien. Der Anspruch an eine Volltextsuche muss hier nicht nur sein, die Kursteile zu identifizieren, in denen der Suchbegriff häufig vorkommt, sondern zusammenhängende Folienbereiche, auf denen der Suchbegriff tatsächlich abgehandelt wird.

Auch das könnte die Suchmaschine zwar leicht lösen, da aber jeder Kursteil durch 3 Überschriftenhierarchien gegliedert wird, muss weiter berücksichtigt werden, dass das Vorkommen einer gleich- oder höherrangigen Überschrift einen Folienzusammenhang aufheben kann. Ein Beispiel: Eine Überschrift 2. Grades lautet „Über alles außer Grün“ und beherrscht die folgenden 10 Folien. Danach folgt eine weitere Ü2 „Über die Mischung aus Blau mit Gelb“, die weitere 10 Folien beherrscht, auf denen der Begriff „Grün“ achtmal vorkommt. Wenn nun nach <Grün> gesucht wird, dann darf das Suchergebnis weder nahelegen, dass der Bereich „Über alles außer Grün“ für den Suchenden relevanter sei als der Bereich „Über die Mischung aus Blau mit Gelb“, noch darf es als Ergebnis einen durchgehenden Bereich von 20 Folien präsentieren. Und wenn auf der letzten Folie im Bereich „Über alles außer Grün“ der Text „im nächsten Kursteil geht es dann um die Farbe Grün“ steht, dann sollte natürlich das Suchergebnis auch keinen Zusammenhang vorgaukeln, der auf dieser letzten Folie beginnt und sich bis zum Ende des folgenden Bereichs zieht.

Work in Progress: mit diesem komplizierten Suchergebnis können wir prüfen, ob die Suche den Unterschied zwischen Erwähnung und Behandlung gut verstanden hat.
Work in Progress: mit dieser etwas komplizierten Arbeitsansicht können wir prüfen, wie gut die Suche den Unterschied zwischen Erwähnung und Behandlung schon verstanden hat.

Das alles hört sich ziemlich konstruiert und theoretisch an, deshalb meine Empfehlung: Testen Sie die neue Kurssuche doch einfach einmal und schreiben Sie mir an wrede@symposion.de, was Sie davon halten, was wir verbessern sollten und welche Fehler Sie gefunden haben.

Video-Test

Idee von August 2015.

Die Startseite für die Tests unserer Online-Kurse könnte attraktiver gestaltet werden. Zum Beispiel könnte es einen kleinen, niedrigschwelligen Test geben, der Interessenten auch dann neugierig macht, wenn sie sich noch gar nicht auf die ernsthaften Tests einlassen wollen.

Gut geeignet könnte dafür ein Video-Test sein, der folgendermaßen funktioniert:

Ein Sprecher trägt die Definition des zentralen Begriffs des jeweiligen Kurses vor – z.B. im Kurs „Kundencontrolling“ entweder die Definition von „Kundencontrolling“ oder von „Kundenmanagement“. Doch in die Definition ist mindestens eine Aussage eingeschmuggelt worden, die gar nichts mit dem Begriff zu tun hat oder der korrekten Definition sogar widerspricht.

Der Nutzer hat nun die Aufgabe herauszufinden, welcher Satz oder welche Sätze nicht zur Definition passen.

Neuer Kurs und neue Startseite

Idee von Mitte 2014, realisiert im März 2015.

Seit ein paar Tagen ist der neue Kurs zum Thema „Lebensmittelsicherheit“ online. Er richtet sich an Mitarbeiter von Unternehmen, die Lebensmittel herstellen oder verarbeiten. Man kann sich gut vorstellen, dass es in diesem sensiblen Bereich eine Fülle von Gesetzen und Vorschriften gibt, die es zu beachten gilt. Es gibt aber natürlich auch die entsprechenden Methoden, mit denen die Unternehmen ihren Pflichten sicher, systematisch und gut dokumentiert nachkommen können.

Die beiden wichtigsten Methoden, HACCP und FMEA, werden in diesem Kurs ausführlich dargestellt und praxisorientiert vermittelt.

Insbesondere in der Lebensmittelindustrie, im Lebensmittelhandwerk und in der Gastronomie ist dieses Wissen unverzichtbar. Der Kurs richtet sich an Beauftragte für Lebensmittelsicherheit oder QM-Beauftragte, deren Mitarbeiter und andere beteiligte Personen in den Unternehmen.

Mit diesem Kurs führen wir ein neues Layout ein, das das Angebot übersichtlicher und intuitiver machen soll. Neu ist zum Beispiel die Startseite, die in Zukunft das „Schaufenster“ des jeweiligen Kurses sein wird.

Lebensmittelsicherheit Startseite

Die drei Bereiche „Kurs“, „Tests“ und „Bibliothek“ sind nun deutlich abgesetzt von ihren Untergliederungen. So hat zum Beispiel der Kursbereich von „Lebensmittelsicherheit“ neun Kursteile.

Lebensmittelsicherheit VideoBeim ersten Aufruf wird der Kursaufbau animiert dargestellt, damit es leichter wird, sich sofort zurecht zu finden.

Auf der Startseite bieten wir zukünftig immer ein Video an, das eine kurze Einführung in den Kurs gibt.

Dieses Video soll dem Interessenten helfen zu entscheiden, ob der Kurs eine gute Lösung für den Informationsbedarf seines Unternehmens ist.

Umzug

Idee und erste Vorgespräche im April 2014, Umzug im Februar 2015.

Seit etwas über einem Monat arbeiten wir nun in Dr. Thompsons alter Seifenfabrik in Flingern. Dieses alte Industriegelände wurde sehr kreativ revitalisiert und wird heute „Schwanenhöfe“ genannt.

Die Schwanenhöfe sind ein lebendiger Campus in dem sich zwischen Gastronomie, Friseur und Fitnessstudio viele unterschiedliche Firmen angesiedelt haben. Die Spannbreite geht von der coolen Internetbude bis zum Steuerberater.

IMG_0060Mehr als ein Jahr vor unserem Einzug haben die ersten Gespräche mit Herrn Walten, unserem freundlichen Vermieter, stattgefunden. Aber es passte einfach nichts: mal war die Fläche zu groß, mal scheiterte es an anderen Dingen. Doch ganz am Ende, als eigentlich schon klar war, dass nichts mehr ging, tauchte doch noch eine Fläche auch.

Natürlich – wie könnte es anders sein – war es kompliziert, denn die Fläche war noch belegt. Aber nach einigem Hin und Her hatten wir es dann: das perfekte Büro für uns. Wir konnten einziehen, ohne etwas umbauen zu müssen und unsere Möbel passten hinein, als ob wir sie genau für diesen Zweck gekauft hätten. Der Umzug lief reibungslos, auch dank der Hilfe der erfahrenen Mannschaft vom Sägewerk. Einzig – natürlich – die Telekom konnte ihre Zusagen nicht ganz einhalten. Doch da wir zwei weitere Provider haben, war es dann nicht ganz so schlimm.

Am Tag vor dem Einzug …

IMG_0051

.. und jetzt

IMG_0063

Kursvideos

Eine sehr alte Idee von etwa 2010, realisiert im März 2015.

Etwas kompliziertere Zusammenhänge lassen sich oft viel leichter mit Hilfe eines Videos verstehen. Außerdem bieten Videos Abwechslung zu der großen Menge von Text, die kennzeichnend für Fachinformation ist.

Das Problem bei der Erstellung von Videos (und das gilt für viele Multimediaformate) ist, dass die Produktion schnell sehr aufwändig wird. Wenn Videos massiv in Onlinekursen eingesetzt werden sollen, dann gilt es also einen Weg zu finden, diese nicht nur gut, sondern auch schnell und preisgünstig zu produzieren.

Wir haben lange herumprobiert und mit einer Menge Leute gesprochen, die sich mit sowas auskennen. Ziemlich schnell ist uns aufgefallen, dass Profis Ansprüche an die Perfektion stellen, die mit unseren Budgets nicht zusammen passen. Das erinnert mich an die Zeit als das Desktop Publishing aufkam und professionelle Schriftsetzer sich mit Grausen abwandten. Aber was damals galt, dass nämlich nur wahrgenommene Qualität sich rechnet, das gilt heute auch für die Herstellung von Videos.

Man darf dabei auch nicht unterschätzen, wie sehr die Sehgewohnheiten sich verändert haben. Früher war Fernsehqualität das Maß der Dinge, heute ist es YouTube. Produktionstechnisch nicht perfekte Videos sind heute normal – Hauptsache der Inhalt ist interessant.

Daran haben wir uns orientiert und produzieren unsere Videos entsprechend. Im ersten Schritt sind das Cartoons, produziert mit einer Software namens Camtasia. Die Zeichnungen hat nicht mal ein Grafiker gemacht sondern unser Cheflektor. Und auch Audio haben wir inhouse produziert. Das geht wahrscheinlich so nicht auf die Dauer, aber jetzt ist diese nicht perfekte Methode für uns ganz perfekt.